Diese kreative Spielidee setzt den klassischen Weitsprung aus dem Bereich der Leichtathletik absolut kindgerecht und ohne großen Aufwand um. Egal ob im Turnraum, auf der Wiese oder auf dem Pausenhof – der Schlusssprung aus dem Stand fördert die Beinmuskulatur, die Körperkoordination und den natürlichen Bewegungsdrang der Kleinsten.
Material:
- Messband,
- Markierungsmöglichkeiten (z. B. bunte Hütchen, Straßenkreide, Sandsäckchen oder kleine Seile)
Alter:
- ab 3 Jahre

Vorbereitung:
Für diesen Weitsprung braucht ihr keine echte, professionelle Sandgrube! Die Vorbereitung ist in wenigen Minuten erledigt und lässt sich überall umsetzen:
Absprungstelle definieren
Markiert eine klare Absprunglinie (zum Beispiel mit einem dicken Strich aus Kreide auf dem Asphalt oder einem flach auf den Boden gelegten Seil).
Messstrecke auslegen
Rollt das Maßband von der Absprunglinie aus gerade nach vorne auf den Boden ab und fixiert es leicht.
Zonen einteilen
Legt mit Hilfe der Markierungshilfen gut sichtbare Weitenmarkierungen fest (z. B. alle 20 oder 50 Zentimeter ein buntes Hütchen). So haben die Kinder ein greifbares, optisches Ziel vor Augen und können ihre Leistung besser einschätzen.
Spielidee:
Beim kindgerechten Weitsprung lassen wir den koordinativ schwierigen Anlauf komplett weg und konzentrieren uns ganz auf die Kraft aus den Beinen.
Jedes Kind stellt sich mit beiden Füßen parallel direkt an die Absprunglinie (die Zehen dürfen die Linie berühren, aber nicht darüber hinausragen).
Nun nehmen die kleinen Athleten kräftig Schwung mit den Armen, gehen leicht in die Hocke und machen einen möglichst weiten Schlusssprung nach vorne. Das bedeutet: Mit beiden Beinen wird gleichzeitig abgesprungen und auch wieder gelandet.
Gemessen wird immer an dem Punkt, der der Absprunglinie am nächsten ist (in der Regel die Ferse, manchmal aber auch die Hand, falls ein Kind nach hinten greift).
Die Teilnehmer haben jeweils 3 Versuche.



