Wenn wir Tennis mit Kindern spielen wollen, sind echte Schläger und harte Tennisbälle für die Kleinsten oft noch viel zu schwer und unhandlich. Doch mit ein wenig Kreativität und simplen Alltagsmaterialien lässt sich der Tennisplatz ganz einfach in den Gruppenraum, den Flur oder den heimischen Garten verlegen!
Diese Recycling-Variante für Tennis mit Kindern ist nicht nur nachhaltig, sondern schult spielerisch die Auge-Hand-Koordination, die Konzentration und das Einschätzen von Entfernungen.
Material:
- Tischtennisball,
- Eierpappen
- Optional: Kreide, Springseile, Hütchen oder Malerkrepp zum Markieren eines Spielfelds
Alter:
- ab 4 Jahre

Vorbereitung:
Der Aufbau ist denkbar einfach und in Sekunden erledigt. Jedes Kind bekommt eine Eierpappe in die Hand. Das ist der Schläger und Fangkorb zugleich. Jeweils zwei Kinder finden sich zu einem Paar zusammen und erhalten einen Tischtennisball. Falls ihr mit Punkten spielen wollt, markiert vorab mit Kreide oder Seilen kleine Spielfelder für die Teams.
Spielidee:
Die Kinder stellen sich mit etwas Abstand (ca. 1 bis 2 Meter) gegenüber auf. Nun versuchen sie, sich den Tischtennisball gegenseitig zuzuspielen. Der Ablauf kann an das Können der Kinder angepasst werden. Wie beim echten Tennis muss der Ball vor der Annahme beim Partner genau einmal auf dem Boden aufkommen.
Die leichte Variante (Fangen)
Gerade für jüngere Kinder ist die Motorik noch eine Herausforderung. Sie dürfen den aufspringenden Ball zunächst mit der Eierpappe (wie mit einem kleinen Kescher) auffangen, bevor sie ihn wieder abwerfen.
Die Profi-Variante (Schlagen)
Wer schon etwas mehr Übung hat, kann versuchen, den Ball direkt mit der Unterseite der Pappe wieder zurück zum Mitspieler zu schlagen (wie beim Tischtennis).
Hinweis:
Kooperation statt Konkurrenz: Für den Start empfiehlt es sich, das Gewinnen in den Hintergrund zu stellen. Die gemeinsame Herausforderung lautet: Wie viele Ballwechsel schaffen wir als Team am Stück, ohne dass der Ball wegrollt?
Mit Punkten spielen: Wenn die Kinder älter sind und sich einen Wettkampf wünschen, werden die nicht erreichten Bälle als Punkte für den Gegner gezählt.
Spielfeld zwingend begrenzen: Damit der Ball beim Punktespiel nicht absichtlich wild durch den ganzen Raum oder unerreichbar weit weggeschossen wird, ist ein klar definiertes Spielfeld wichtig. Ein Punkt ist nur dann gültig, wenn der Ball im markierten Feld des Gegenübers landet. Das fördert die Zielgenauigkeit und verhindert Frust!



