Ob bei den eigenen Kidsolympics, dem großen Leichtathletik-Sommerfest oder einfach als spannende Beschäftigung im Garten: Der Hammerwurf ist eine faszinierende Disziplin, die Kraft, Koordination und Technik vereint. Das Beste daran? Das Wurfgerät lässt sich in wenigen Minuten aus einfachsten Materialien selbst basteln!
Im Gegensatz zum klassischen Weitwurf wird beim Hammerwurf mit Fliehkräften gearbeitet. Das Schleudern der Schnur macht nicht nur optisch ordentlich was her, sondern fördert auch:
- Die Auge-Hand-Koordination: Wann ist der richtige Moment zum Loslassen?
- Die Grobmotorik: Den ganzen Körper für den Schwung einzusetzen, ist eine tolle Übung.
- Den Erfindergeist: Aus einer alten Zeitung wird ein echtes Sportgerät.
Material:
- Zeitungen,
- Serviette,
- Schnur (ca. 70 cm lang, als Wurfseil)
- Maßband,
- Markierungshilfen (Pylonen, Kreide oder Stöcke für die Abwurfstelle)

Alter:
- ab 3 Jahre
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So baut ihr das Wurfgerät
Der Bau des Hammers ist bereits Teil des Spielvergnügens und für Kinder ab ca. 3 Jahren (mit etwas Hilfe beim Knoten) wunderbar machbar.
Den Kern formen:
Nehmt eine Seite Zeitungspapier und zerknüllt sie zu einem festen, runden Ball.
Die Schutzhülle:
Legt eine Serviette mittig über den Papierball und streicht die Zipfel nach unten glatt, sodass der Ball fest umschlossen ist.
Das Wurfseil befestigen:
Bindet die Schnur fest um den „Hals“ des Serviettenballes. Achtet darauf, dass der Knoten gut sitzt! Der lange Rest der Schnur (ca. 70 cm) bleibt hängen und dient als Griff.
Spielidee:
Markiert eine klare Abwurflinie. In regelmäßigen Abständen (z. B. alle 50 cm oder jeden Meter) könnt ihr Weitenmarkierungen platzieren, um den Fortschritt der kleinen Athleten sichtbar zu machen.
Die Kinder halten den Hammer fest am Ende der Schnur. Durch kräftiges Schleudern im Kreis wird Schwung geholt. Im richtigen Moment wird die Schnur losgelassen, damit der Hammer im hohen Bogen nach vorne fliegt.
Zusatz-Challenge: Wer schafft es, den Hammer besonders hoch zu werfen? Oder wer trifft mit dem Hammer in einen ausgelegten Reifen?
Sicherheitshinweis: Achtet unbedingt darauf, dass sich während des Wurfs niemand im Schwingradius oder im Wurffeld aufhält.



