ab 6 Jahre

Mord im Dunkeln: Der spannende Spiele-Klassiker für den Detektiv-Kindergeburtstag

10. Oktober 2014

Planen Sie gerade eine unvergessliche Detektivparty für Ihr Kind oder suchen Sie als Erzieher nach einem aufregenden Gruppenspiel für drinnen? Das klassische Partyspiel „Mord im Dunkeln“ sorgt garantiert für Nervenkitzel und ist die perfekte Ergänzung für jedes Detektivfest.

Es erfordert kaum Vorbereitung, fördert die Aufmerksamkeit der Kinder und macht in einer größeren Gruppe unglaublich viel Spaß. Hier finden Sie die komplette Anleitung sowie wertvolle Tipps für einen reibungslosen Ablauf.

Material:

  • Musik,
  • Kleine Zettel,
  • Stift,
  • dunklen Raum

Alter:

  • ab 6 Jahre

Vorbereitung:

Das Spiel lebt von seinen geheimen Rollen. Für jedes Kind wird im Vorfeld ein kleiner Zettel vorbereitet.

Wichtig ist, dass jeder Teilnehmer seinen Zettel so öffnet, dass kein anderer die Rolle lesen kann. Das Geheimnis muss unbedingt gewahrt bleiben!

Schreiben Sie auf einen Zettel das Wort „Detektiv“ und auf einen weiteren das Wort „Mörder“. Alle restlichen Zettel werden mit dem Wort „Tänzer“ (oder wahlweise „Party-Gast“) beschriftet.

Falten Sie die Zettel zusammen und mischen Sie diese gut durch. Jedes Kind zieht nun einen Zettel.

Mord im Dunkeln: Der spannende Spiele-Klassiker für den Detektiv-Kindergeburtstag

Spielidee:

Sobald die Rollen verteilt sind, kann das Krimi-Abenteuer beginnen:

1. Der Detektiv verlässt den Tatort
Das Kind, das den Zettel mit der Aufschrift „Detektiv“ gezogen hat, outet sich und verlässt vorübergehend den Raum. Die Tür wird geschlossen, der Detektiv darf nicht durchs Schlüsselloch blinzeln!

2. Der Raum wird nun so gut wie möglich abgedunkelt. Die Spielleitung schaltet tanzbare Musik ein. Alle im Raum beginnen zur Musik zu tanzen und sich kreuz und quer durch das Zimmer zu bewegen.

3. Der „Mord“ im Dunkeln
Der geheime Täter hat nun seine Mission: Er muss versuchen, völlig unbemerkt an einen Tänzer heranzutreten und diesen leicht zu zwicken (oder ihm sanft auf die Schulter zu tippen). Sobald ein Tänzer gezwickt wird, lässt er einen lauten Schrei los, sinkt zu Boden und bleibt dort regungslos als „Opfer“ liegen.

4. Die Ermittlungen starten
Beim Erklingen des Schreis stoppt die Spielleitung sofort die Musik und schaltet das Licht wieder ein. Jetzt wird der Detektiv in den Raum gerufen. Seine Aufgabe ist es nun, den Fall zu lösen!

Es folgt der pädagogisch wertvollste und spannendste Teil des Spiels. Der Detektiv darf nun jedes Kind im Raum (außer dem Opfer) verhören. Er fragt zum Beispiel: „Wo warst du und was hast du gemacht, als das Licht ausging?“

  • Die Tänzer (Unschuldige): Sie müssen dem Detektiv genau die Wahrheit sagen und ihre Geschichte behalten.
  • Der Täter (Mörder): Er muss lügen, um sich ein Alibi zu verschaffen.

Der Clou: Der Detektiv führt zwei Befragungsrunden durch. Jeder wird also zweimal befragt. Die unschuldigen Tänzer müssen in der zweiten Runde exakt dieselbe Geschichte erzählen wie in der ersten. Der „Mörder2 hingegen ist so nervös, dass er sich in Widersprüche verstrickt – er muss bei der zweiten Befragung zwei Details seiner ersten Aussage abändern.

Hat der Detektiv ein gutes Gedächtnis, bemerkt die Abweichung und entlarvt den Täter?

Tipps für Eltern und Erzieher

Für große Gruppen: Wenn mehr als 12 Kinder mitspielen, können Sie auch zwei Detektive oder zwei Täter bestimmen. Das steigert die Dynamik!

Sanftes Zwicken: Klären Sie vorher die Regeln für den „Mord“. Es darf nur ganz leicht in den Arm gezwickt oder auf die Schulter getippt werden, damit niemandem wehgetan wird.

Für jüngere Kinder (ab 6 Jahren): Das doppelte Verhör kann für sehr junge Kinder zu schwer sein. Eine vereinfachte Variante: Der Detektiv muss einfach raten, wer am verdächtigsten aussieht.

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